Der Zusammenschluß mit der Stadt Laatzen
Einen "Neubau der Verwaltung " wollte die Niedersächsische Landesregierung
schaffen, als sie am 30..März 1969 den Auftrag gab, eine Sachverständigenkommission
zu bilden, die Überprüfungen vornehmen und Voraussetzungen feststellen sollte.
Prof. Dr. Werner Weber war berufen worden, die Grundlagen zu schaffen. Man sprach
bald nur noch von der Weberkommission. Am 19. März 1969 war das Gutachten
abgeschlossen, der letzte Akt," Die Gebiets- und Verwaltungsreform", konnte
beginnen.
Natürlich gab dies auch Gesprächsstoff in Gleidingen, denn schon lange vorher
war der Rat der Gemeinde Gleidingen informiert worden und konnte beraten.
Kontakte und Absprachen mit den Nachbargemeinden wurden geführt und am 27.März
1968 wurde die "Entschließung der Gemeinde Gleidingen zur Gebiets- und
Verwaltungsreform " vom Rat beschlossen und weitergeleitet. IM Herbst 1968
waren Neuwahlen, aber die Entschließung vom 27. März 1968 wurde am 21.
Oktober 1968 vom Gemeinderat vollinhaltlich bestätigt.
Gespräche mit den Nachbargemeinden mit dem Ziel, eine eigene neue Einheit
zu bilden, wurden geführt ,brachten aber keinen Erfolg.
Am 12. November 1973 wurde der "Gebietsänderungsvertrag zur Neubildung der
Stadt Laatzen" von 14 anwesenden Ratsmitgliedern der Gemeinde Gleidingen mit
9 Ja- und 5 Neinstimmen angenommen.
Dieser Gebietsänderungsvertrag wurde am 21. Dezember 1973 von der Stadt
Laatzen sowie den Gemeinden Gleidingen, Ingeln und Oesselse unterzeichnet;
die Gemeinde Rethen hatte sich ausgeschlossen.
Nach §10 des" Gesetzes über die kommunale Neugliederung im Raum Hannover "
vom 11.Februar 1974 wurde die Stadt Laatzen und die Gemeinden Rethen,
Gleidingen, Ingeln und Oesselse zu einer Gemeinde Laatzen zusammengeschlossen,
die dei Bezeichnung "Stadt" führt. Am 28. Februar 1974 hörte die
selbstständige Gemeinde Gleidingen auf zu bestehen.
Text aus 1000 Gleidingen
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