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Gleidingen im Jahr 2014



Gleidingen, ein Ortsteil der Stadt Laatzen, ist mit rund 4.200 Einwohnerinnen und Einwohnern eins der ältesten Dörfer Niedersachsens. Gleidingen ist geprägt durch ein höchst reizvolles und spannendes Wechselspiel zwischen Historie und Gegenwart, Tradition und Zukunft.

Gleidingen ist der älteste Ortsteil von Laatzen. In einer Urkunde des Jahres 983 bezeugt „Hrothger de Glethingi“ mit anderen Persönlichkeiten den Grenzverlauf zwischen den Bistümern Hildesheim und Minden und damit den sächsischen Teilherzogtümern Engern und Ostfalen.

Das Geschlecht derer von Gleidingen wird in Schriften der folgenden Jahrhunderte immer wieder erwähnt und kann damit als größter Grundherr angenommen werden. Schon 1250 ist Henricus de Gledinge – die Schreibweise des Namens hatte sich zwischenzeitlich geändert – als Pfarrer bezeugt, so dass Gleidingen wohl als eine der frühesten Kirchengemeinden im heutigen Großraum Hannover bezeichnet werden darf.

1389 verlieh Bischof Gerhard von Hildesheim dem neu gegründeten Kloster des Karthäuserordens in Hildesheim einen Sattelhof mit rund 270 Morgen Land. Es handelt sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit um das heutige Rittergut.

Von Bedeutung erwies sich ein Duell auf der Gleidinger Sehlwiese, heute ein Neubaugebiet mit der Benennung „Gänsewiese“, bei dem der dänisch-norwegische Vizeadmiral Peter Tordenskiold getötet wurde. Ein Gedenkstein an einer nach ihm benannten Straße erinnert an dieses Ereignis.

Gleidingen wurde mit der niedersächsischen Kommunalreform vom 1. März 1974 ein Teil der Stadt Laatzen.

Vielfältig wie das Dorf selber präsentieren sich auch die Nachbardörfer Ingeln, Oesselse, Rethen und Grasdorf so wie die Stadt Laatzen mit ihrer kulturellen, historischen und wirtschaftlichen Reichhaltigkeit.

Informieren Sie sich hier über Gleidingen in Bildern und Texten.





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